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Breite Unterstützung für CDU-Antrag zur Entwicklung eines Industriegebietes von nationaler Bedeutung im Norden des Landkreises Görlitz

verfasst am 05.06.2026

Breite Unterstützung für CDU-Antrag zur Entwicklung eines Industriegebietes von nationaler Bedeutung im Norden des Landkreises Görlitz

Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunalpolitik und Arbeitnehmervertretung sprechen sich für den Antrag der CDU-Fraktion im Görlitzer Kreistag zur Entwicklung eines Industriegebietes von nationaler Bedeutung im Zuge des Strukturwandels aus. Am vergangenen Dienstag hatte die Fraktion ihren Antrag im Kraftwerk Boxberg u.a. mit Vertretern der LEAG, dem Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz Prof. Dr. Alexander Kratzsch, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Dresden Lukas Rohleder, der Vorsitzenden des Net-Zero-Valley-Beirates Katrin Bartsch und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen intensiv beraten.

Dazu erklärt Bundestagsabgeordnete und Kreisrat Florian Oest: "Mit der Entwicklung eines Industriegebiets von nationaler Bedeutung sorgen wir dafür, dass die Lausitz auch in Zukunft Industrie- und Energieregion bleibt. Es kommt jetzt darauf an, die vorhandenen Chancen konsequent zu nutzen und den Strukturwandel aktiv zu gestalten. Ein Industriegebiet mit einer Größe von über 50 Hektar ist die Voraussetzung, damit sich der Landkreis Görlitz im Wettbewerb um Investitionen erfolgreich behaupten kann."

In der kommenden Sitzung des Görlitzer Kreistages am 17. Juni 2026 bringt die CDU Fraktion einen Antrag ein, der sich für eine klare wirtschaftspolitische Schwerpunktsetzung im Strukturwandel der Kohleregionen ausspricht. Zentrale Forderung ist die Entwicklung eines großflächigen Industriegebiets von mindestens 50 Hektar im Norden des Landkreises Görlitz.

Katrin Bartsch, Geschäftsführerin der Stadtwerke Weißwasser und Vorsitzende des Net Zero Valley-Beirats, ruft zu einer breiten Unterstützung des Vorhabens auf: "Alle Akteure müssen jetzt an einem Strang ziehen und die strukturellen sowie finanziellen Voraussetzungen schaffen, damit ein Projekt dieser Größenordnung in unserer Region gelingen kann. Ein Industriegebiet mit der deutschlandweit raren Größe von über 50 Hektar schafft ganz neue Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimat."

Jörg Funda, Bürgermeister von Schleife und Kreisrat betont: "Wir wollen bestehende Unternehmen stärken, indem wir ihnen Möglichkeiten zur Entwicklung bieten und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfung in die Region holen. Mit unserem Antrag hat der Kreistag jetzt die Chance dazu, genau die Maßnahmen zu beschließen, die es dafür jetzt braucht."

Hintergrund: Die Entwicklung eines großflächigen Industriegebiets im Norden des Landkreises Görlitz ist ein zentraler Baustein, um langfristig Beschäftigung, Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven in der Region zu sichern.